Zierlauch (Neapel): der duftende Frühlingsstar mit weißen Sternenblüten
Vergessen Sie die typischen violetten Kugeln der meisten Zierlauch-Sorten: Der Zierlauch (Neapel), botanisch Allium neapolitanum, überrascht mit lockeren, schneeweißen Blütendolden aus vielen kleinen Sternchen. Dieser neapolitanische Lauch blüht früh, von März bis Mai, wird 30 bis 40 cm hoch und duftet dezet süß. Perfekt für sonnige Beete, Rabatten und Töpfe auf Balkon oder Terrasse. Sein größter Vorteil: Er zieht Bienen an und liefert gleichzeitig zarte Schnittblumen für die Vase.
Warum der neapolitanische Lauch anders blüht als klassischer Zierlauch
Während bekannte Alliums wie ‚Globemaster‘ massive Kugeln bilden, zeigt Allium neapolitanum luftige, offene Dolden. Das wirkt natürlicher und passt wunderbar in romantische Beete. Ein Pluspunkt: Die Blüten sind essbar und der leichte Knoblauchduft würzt sogar Salate.
Achten Sie auf einen durchlässigen Boden. Diese Sorte stammt aus dem Mittelmeerraum und mag es sonnig und trocken. Staunässe im Winter ist ihr größter Feind.
So gelingt der Allium neapolitanum in deutschen Gärten
Setzen Sie die Zwiebeln von Oktober bis Dezember, mit 15 cm Abstand. Da diese Sorte nur bis etwa -8 °C winterhart ist, empfiehlt sich in kalten Regionen eine schützende Mulchschicht aus Laub. Im Topf überwintern die Zwiebeln geschützt an der Hauswand besonders sicher.
Vielseitige Allium-Zwiebeln für Beet, Topf und Vase
Diese Allium-Zwiebeln machen sich als Gruppe von mindestens zehn Stück am schönsten, denn dann entsteht ein dichter weißer Blütenteppich. Kombiniert mit anderen Frühlingszwiebeln wie Tulpen oder Narzissen verlängern Sie die Blühsaison. Ein Tipp von Bakker: Lassen Sie das Laub nach der Blüte einziehen, so sammelt die Zwiebel Kraft fürs nächste Jahr.























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