Winterportulak: knackige Blätter für frische Salate fast das ganze Jahr
Mit dem Winterportulak (Portulaca oleracea) ernten Sie zarte, saftige Blätter mit mild-nussigem, leicht säuerlichem Geschmack. Erste Blätter pflücken Sie schon 6 bis 8 Wochen nach der Aussaat. Anders als Sommerportulak liefert diese Sorte auch in der kalten Jahreszeit frisches Grün, wenn kaum etwas anderes wächst.
Was der Winterportulak in der Küche wirklich kann
Seine dicken, fleischigen Blätter bleiben roh besonders knackig und geben Salaten Biss. Der leicht salzige, jodhaltige Geschmack passt zu Feldsalat, Ei oder Ziegenkäse. Kurz in Butter geschwenkt fällt er wie Spinat zusammen, behält aber mehr Struktur. Nicht zu lange garen, sonst wird er schleimig, das ist der häufigste Fehler.
Warum sich der Portulaca oleracea als Wintergemüse lohnt
Diese Sorte ist deutlich robuster als klassischer Portulak und übersteht in milden Regionen leichten Frost. Sie liefert über viele Wochen nach, weil Sie immer nur die äußeren Blätter ernten und das Herz weiterwachsen lassen. So haben Sie frische Vitamine im Winter, ganz ohne Gewächshaus.
So gelingt die Aussaat und Pflege des Winterportulak
Für die Sommerernte säen Sie ab März bis Mai an einem sonnigen Platz in durchlässigen, sandigen Boden. Für die Winterernte säen Sie ab August direkt aus. Der Reihenabstand von etwa 5 cm reicht völlig. Gießen Sie nur mäßig, Staunässe mag er gar nicht. Wie viele Andere Gemüse-Saatgüter braucht er kaum Pflege und keinen Dünger.
Für wen dieser Gemüse Portulak perfekt ist
Ideal für Einsteiger und alle mit wenig Platz: Er wächst zuverlässig im Topf und auf dem Balkon. Auch wer im Winter nicht auf frisches Grün verzichten will, ist hier richtig. In unserer Auswahl an Samen für Obst und Gemüse gehört er zu den unkompliziertesten Sorten überhaupt.

















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