Winterlinde (Tilia cordata): der duftende Bienenbaum für Generationen
Wenn im Hochsommer die meisten Blüten längst verwelkt sind, öffnet die WinterLinde (Tilia cordata) ihre unscheinbar grüngelben Blüten und erfüllt den ganzen Garten mit süßem Duft. Dieser einheimische Großbaum wird bis zu 25 Meter hoch, wächst herzförmig belaubt und dient als Schattenspender, Alleebaum oder majestätischer Solitär. Sein größter Vorteil: Er blüht später als die Sommerlinde und liefert Bienen genau dann Nahrung, wenn kaum noch etwas blüht.
Warum die Winterlinde ein echter Bienenmagnet ist
Die Winterlinde ist stark mellifère: Eine einzige alte Linde ernährt Tausende Bienen an einem Tag. Wer einen naturnahen Garten oder eine bienenfreundliche Hecke plant, trifft mit ihr eine perfekte Wahl. Anders als die frühere Sommerlinde blüht sie im Juni und Juli und schließt so die Nahrungslücke im Hochsommer.
Standort und Pflege von Tilia cordata
Die Winterlinde liebt sonnige bis halbschattige Lagen und einen frischen, tiefgründigen Boden, gern kalkhaltig oder lehmig. Sie wächst moderat, was das Schneiden erleichtert und sie langlebig macht. Ein häufiger Fehler: zu trockener Standort. Halten Sie den Boden im ersten Jahr mäßig feucht, dann etabliert sie sich mühelos.
Vielseitig einsetzbar wie kaum eine andere Linde
Als klassischer Baum unter den Bäumen im deutschen Garten lässt sich die Winterlinde formen, als Dachlinde ziehen oder frei wachsen. Ihr herzförmiges Laub färbt sich im Herbst goldgelb und sorgt für ein warmes Farbenspiel, bevor der Baum kahl in den Winter geht.


























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