Winterjasmin: leuchtend gelbe Blüten, wenn alles andere ruht
Während der Garten im Januar schläft, öffnet der Winterjasmin (Jasminum nudiflorum) seine strahlend gelben Blüten am nackten Zweig. Dieser winterblühende Strauch erreicht 3 bis 4 Meter, wächst kletternd oder überhängend und eignet sich perfekt für Mauern, Zäune und Hänge. Sein größter Vorteil: Farbe von Dezember bis März, wenn kaum etwas blüht. Anders als der echte Duftjasmin ist er nicht duftend, dafür deutlich robuster und pflegeleichter.
Warum der Winterjasmin im kahlen Winter blüht
Die Blüten erscheinen vor dem Laub, direkt an den grünen, kantigen Trieben. Dieses Detail macht den Effekt so spektakulär: Das Gelb leuchtet vor dem winterlichen Grau ohne störendes Blattwerk. In Deutschland öffnet er sich oft schon bei den ersten milden Tagen im Januar.
Jasminum nudiflorum richtig pflanzen und leiten
Er wächst mäßig schnell und braucht als Kletterpflanze eine Stütze, an der er festgebunden wird, denn er rankt nicht von allein. Ein durchlässiger, neutraler Boden in Sonne oder Halbschatten genügt. Häufiger Fehler: zu tiefer, staunasser Standort, den er nicht mag.
Ein robuster Klassiker unter den Sträuchern und Stauden
Mit einer Frosthärte bis -14 °C (Zone 7b) übersteht er die meisten deutschen Winter problemlos. Nach der Blüte kräftig zurückschneiden hält ihn dicht und blühfreudig – so gehört er zu den dankbarsten Bakker Pflanzen für strukturierte Beete.



































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