Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare): der Sommerklassiker für naturnahe Gärten
Kaum eine Staude wirkt so leicht und heiter wie die Wiesen-Margerite. Ihre reinweißen Blüten mit gelbem Herzen erscheinen von Mai bis Juli und erreichen etwa 60 cm Höhe. Diese heimische Wildstaude ist mehrjährig, absolut winterhart bis -33 °C und ideal für sonnige Beete, Bordüren und Blumenwiesen. Anders als gefüllte Zuchtformen bietet Leucanthemum vulgare offene Einzelblüten, die Bienen und Schmetterlinge direkt anfliegen können.
Warum die Wiesen-Margerite mehr kann als eine gewöhnliche Garten-Margerite
Die Wiesen-Margerite ist eine echte Bienenweide: Ihre offenen Blüten liefern Pollen und Nektar, was viele gefüllte Sorten kaum leisten. Sie versamt sich zudem gern selbst und bildet mit den Jahren natürliche Horste – so wird Ihr Beet Jahr für Jahr üppiger, ganz ohne Nachpflanzen.
Der richtige Platz für Leucanthemum vulgare
Diese Staude liebt volle Sonne und durchlässigen, normalen Gartenboden. Staunässe ist der häufigste Fehler: In schwerem, nassem Boden faulen die Wurzeln im Winter. In der Kategorie Leucanthemum – Margerite finden Sie sie als robuste Wildform, die auch magere Böden verträgt.
Pflege, Schnitt und lange Blüte
Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte regt oft eine zweite Blühphase im Spätsommer an. Als eine der dankbarsten Stauden braucht sie kaum Dünger. Ideal für Sträuße: Die langen Stiele halten in der Vase über eine Woche. Alle Pflanzenteile sind bei Verzehr leicht giftig.


























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