Weinrebe ‘Chasselas de Fontainebleau’: die legendäre Tafeltraube für den Hausgarten
Diese Traube gilt als eine der ältesten und edelsten Tafeltraubensorten Europas, benannt nach dem königlichen Schloss von Fontainebleau. Die Vitis vinifera ‘Chasselas de Fontainebleau’ ist eine selbstfruchtende Kletterpflanze, die bis zu 3 Meter hoch wird. Ihr größter Vorteil: goldgelbe, honigsüße Trauben mit dünner Schale, die frisch vom Stock ein außergewöhnliches Aroma bieten. Ideal an einer sonnigen Hauswand, einem Spalier oder einer Pergola. Anders als kräftige Keltertrauben ist sie speziell für den Frischverzehr gezüchtet.
Warum die Chasselas de Fontainebleau anders schmeckt als übliche Trauben
Der ‘Chasselas’ zeichnet sich durch sein feines, nicht säuerliches Fruchtfleisch aus – eine Seltenheit bei robusten Reben. Die dünne Schale platzt kaum, was das Naschen direkt vom Stock zum Genuss macht. Ein Expertentipp: Lassen Sie die Trauben nach der ersten Färbung im September noch ein bis zwei Wochen hängen, denn der Zuckergehalt steigt in den letzten Reifetagen deutlich an.
Standort und Pflege der Vitis vinifera für sichere Ernten in Deutschland
Wählen Sie einen vollsonnigen, warmen Platz, am besten eine geschützte Südwand, die Wärme speichert – entscheidend für die Reife in unserem gemäßigten Klima. Der Boden sollte tiefgründig, durchlässig und gern kalkhaltig sein. Die Rebe wächst schnell und ist bis -16 °C winterhart. Häufigster Fehler: zu viel Wasser. Diese Weinrebe bevorzugt mäßige, gezielte Bewässerung.
Vielseitig im Garten und im Topf einsetzbar
Die ‘Chasselas de Fontainebleau’ eignet sich hervorragend zur Begrünung von Pergolen und Zäunen und lässt sich auch im großen Kübel auf der Terrasse ziehen. Wie andere Kletterobstbäume schafft sie schattige Sitzplätze und liefert gleichzeitig Ertrag. Der jährliche Rückschnitt im Spätwinter hält die Pflanze in Form und sorgt für regelmäßige, gesunde Fruchtbildung.
























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