Taybeere ‘Bounty Berry’: die stachellose Kreuzung mit Riesenbeeren
Die Taybeere ‘Bounty Berry’ (Rubus fruticosus tayberry bounty berry ‚yantay‘) ist eine natürliche Kreuzung aus Brombeere und Himbeere – und ihr größter Vorteil: dornenlose Ruten und außergewöhnlich große, dunkelrote Beeren mit aromatisch-süßem Geschmack. Sie wird rund 3 Meter hoch, eignet sich für Spalier, Zaun oder großen Kübel und liefert von Juli bis September reiche Ernten. Anders als klassische Himbeeren ist sie robuster, wüchsiger und ihre Früchte sind fast doppelt so lang.
Warum die Bounty Berry mehr liefert als normale Himbeeren
Diese Sorte kombiniert die Größe der Brombeere mit dem feinen Aroma der Himbeere. Die Ruten sind komplett stachelfrei, sodass das Ernten und Zurückschneiden zum Vergnügen wird – ein echter Vorteil gegenüber vielen dornigen Verwandten aus dem Sortiment der Himbeeren. Dank Selbstbefruchtung brauchen Sie nur eine einzige Pflanze für volle Erträge.
So gelingt Rubus fruticosus ‚Yantay‘ im deutschen Garten
Wählen Sie einen sonnigen Platz mit nährstoffreichem, frischem und durchlässigem Boden. Winterhart bis -22°C übersteht die Bounty Berry deutsche Winter problemlos. Gießen Sie regelmäßig, besonders während der Fruchtbildung, denn ein hoher Wasserbedarf sorgt für saftige Beeren. Ein Spalier hält die schnellwachsenden Ruten in Form.
Der häufigste Fehler bei dieser Taybeere
Verwechseln Sie sie nicht mit einer Standard-Himbeere: Die Bounty Berry fruchtet an den langen Vorjahresruten. Schneiden Sie deshalb nur abgetragene Triebe zurück und binden Sie junge Ruten an. So ernten Sie Jahr für Jahr mehr. Als pflegeleichter Kleinobstbaum-Ersatz bringt sie schnell Struktur und Ertrag ins Beet.



















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