Sumpfzypresse (Taxodium distichum): der Nadelbaum, der im Herbst leuchtet
Anders als fast alle Nadelbäume wirft die Sumpfzypresse (Taxodium distichum) ihre Nadeln ab, bevor sie es tut, färbt sich das weiche Laub in ein warmes Kupferrot bis Rostbraun. Dieser sommergrüne Baum wird mit den Jahren rund 35 m hoch und 15 m breit, wächst kegelförmig und schnell. Ideal als Solitär auf großen Flächen oder an feuchten Stellen, wo andere Bäume aufgeben. Genau das unterscheidet ihn: Er verträgt nasse Böden und sogar zeitweise Staunässe, an denen die meisten Bäume verfaulen würden.
Warum die echte Sumpfzypresse feuchte Standorte liebt
Am Teichrand oder in einem schweren, feuchten Boden bildet die Sumpf Zypresse in ganz nassen Lagen sogenannte Atemknie: kleine holzige Auswüchse rund um den Stamm, die Sauerstoff zu den Wurzeln bringen. Das macht sie zu einem der wenigen Bäume, die dauerhaft feuchten Grund vertragen und trotzdem stabil stehen.
So kommt der Sumpfzypresse Baum am besten zur Geltung
Pflanzen Sie ihn sonnig und in sauren bis neutralen, humusreichen Boden mit Moorbeeterde. Junge Exemplare sind mit -22 °C gut winterhart und daher für das Klima in Deutschland bestens geeignet. Als Solitär unter den Bäumen wirkt er am eindrucksvollsten, weil sein kegelförmiger Wuchs die Herbstfarben perfekt in Szene setzt.
Ein Fehler, den Sie vermeiden sollten
Setzen Sie diesen Baum von Bakker nicht in trockenen, kalkhaltigen Boden: Dort vergilben die Nadeln und der Wuchs stockt. Anders als die hängende Sumpfzypresse mit ihren überhängenden Zweigen wächst die klassische Form straff aufrecht. Unter den Nadelbäumen bleibt sie durch den Laubabwurf ein echtes Highlight, das jede Jahreszeit anders aussieht.






















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