Sumpfdotterblume (Caltha palustris): der leuchtende Frühlingsbote am Teichrand
Kaum eine Teichpflanze blüht so früh: Schon ab März leuchten die goldgelben Schalenblüten der Sumpfdotterblume, wenn viele Stauden noch schlafen. Diese heimische Sumpf- und Uferpflanze (auch Wasser-Ringelblume genannt) wird rund 30 cm hoch, liebt nasse Füße und schmückt Teichränder, Bachläufe und feuchte Beete. Ihre glänzenden, herzförmigen Blätter bilden dichte Horste. Wichtig: Sie ist giftig für Tiere und Menschen, gehört also nicht in Weidebereiche.
Warum die Wasser-Ringelblume Ihren Teich zum Leben erweckt
Als eine der ersten Nektarquellen im Jahr ist die Caltha palustris ein Magnet für Wildbienen und Hummeln. Sie füllt die Lücke, bevor andere Uferstauden erwachen, und bringt so früh Farbe und Insektenleben an den Wasserrand. In einem naturnahen Teich verbindet sie Wasser und Ufer optisch zu einer Einheit.
So gelingt die Caltha palustris am Teichrand
Pflanzen Sie in die Sumpfzone bis maximal 15 cm Wassertiefe, in nassen, nährstoffreichen Boden. Sonne bis Halbschatten passt ihr gleich gut. Anders als viele Uferstauden verträgt sie kurzzeitige Überflutung problemlos. Im Hochsommer zieht das Laub bei Trockenheit oft ein – kein Grund zur Sorge, im nächsten Frühjahr treibt sie kräftig wieder aus.
Der Unterschied zu gewöhnlichen Uferstauden
Verwechselt wird sie gern mit der gefüllten Sorte ‚Multiplex‘, deren Blüten ballförmig gefüllt sind, aber weniger Insektennahrung bieten. Die einfache Wildform liefert dagegen offenen Nektar und Pollen. Unter allen Teichpflanzen ist sie die zuverlässigste für den ganz frühen Start. In unserer Auswahl an Teichpflanzen ergänzt sie höhere Ufergräser ideal als niedriger Blühteppich.



























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