Sumpf-Storchschnabel: der Feuchtigkeitsliebhaber unter den Geranien
Während die meisten Storchschnäbel bei nassen Füßen faulen, fühlt sich der Sumpf-Storchschnabel (Geranium palustre) genau dort wohl, wo andere Stauden aufgeben. Diese heimische Wildstaude wird 40 bis 60 cm hoch, bildet einen ausladenden, lockeren Wuchs und trägt von Mai bis September leuchtend rosa Schalenblüten. Ideal für feuchte Beetränder, Teichufer und halbschattige Stellen im Garten. Ihr großer Vorteil: Sie verträgt dauerhaft feuchten Boden, den fast keine andere Geranie mag.
Warum der Sumpf-Storchschnabel feuchte Standorte liebt
Anders als der beliebte Balkan-Storchschnabel, der Trockenheit bevorzugt, stammt diese Art aus feuchten Wiesen. Deshalb gedeiht sie mühelos an Stellen, wo Sie sonst kaum etwas pflanzen können. So verwandeln Sie problematische Nassbereiche in blühende Flächen.
Ein Bienenmagnet für halbschattige Ecken
Die rosa Blüten sind stark bienenfreundlich und locken den ganzen Sommer über Insekten an. In Deutschland verwildert der Sumpf-Storchschnabel gerne und bildet mit den Jahren dichtere Horste. So wird Ihr Beet Jahr für Jahr voller, ganz von selbst.
Geranium palustre pflanzen und dauerhaft genießen
Die beste Pflanzzeit liegt im Frühjahr (März bis Mai) oder Herbst (September bis November). Setzen Sie ihn in feuchte, humose Erde im Halbschatten. Ein häufiger Fehler: zu trockener Standort, dann bleibt die Blüte spärlich. Als robuste Wildart passt er wunderbar zu anderen Stauden und ergänzt klassische Geranien im naturnahen Garten. Nach der ersten Blüte einfach zurückschneiden, dann treibt er frisch nach.
























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