Stinkende Nieswurz ‚Wester Flisk‘: Farbe im Wintergarten
Rote Stängel im tiefsten Winter: Die Stinkende Nieswurz ‚Wester Flisk‘ (Helleborus foetidus Wester Flisk) überrascht mit auffällig rotgetönten Trieben, die ihre hellgrünen Glockenblüten von Januar bis April tragen. Diese immergrüne Staude wird etwa 45 cm hoch, wächst buschig und bringt Struktur in den halbschattigen Garten, wenn alles andere ruht. Anders als die klassische Christrose (Helleborus niger) fällt sie durch ihr fein gefiedertes, dunkelgrünes Laub und die dramatische Rotfärbung auf.
Warum die Stinkende Nieswurz Ihren Winter rettet
Wenn im Januar kaum etwas blüht, öffnet diese Staude ihre grünen Blütenglocken und liefert Nektar für früh fliegende Hummeln. Als Teil der Gruppe Christrose – Helleborus gehört sie zu den zuverlässigsten Winterblühern und bleibt dank ihres persistenten Laubs das ganze Jahr über attraktiv.
Der richtige Platz für Helleborus foetidus Wester Flisk
Sie liebt einen halbschattigen Standort mit frischem, durchlässigem und eher lehmigem Boden mit neutralem pH. Ein wichtiger Tipp: Nach der Blüte im späten Frühjahr entwickeln sich Samenkapseln – schneiden Sie verblühte Stängel ab, damit sich die Pflanze nicht überall aussät und kräftig nachtreibt.
Auch für Kübel und Balkon geeignet
Dank ihres kompakten, buschigen Wuchses macht sie sich hervorragend als Teil der Terrassen- und Balkonpflanzen für Töpfe und Balkonkästen. Beachten Sie: Alle Pflanzenteile sind giftig beim Verzehr und können die Haut reizen – tragen Sie beim Schneiden Handschuhe. Sie wächst langsam, wird aber Jahr für Jahr schöner.
























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