Spinat Lagos HF1: zarte, dunkelgrüne Blätter fast das ganze Jahr
Mit dem Spinat Lagos HF1 ernten Sie dicke, dunkelgrüne und besonders zarte Blätter schon wenige Wochen nach der Aussaat. Dank breiter Aussaatzeiträume von Februar bis November pflücken Sie frischen Spinat von Frühling bis in den Winter. Diese Sorte schießt spät, bleibt lange erntereif und schmeckt mild, ohne bitteren Nachgeschmack.
Warum der Spinat Lagos HF1 länger erntereif bleibt als klassische Sorten
Lagos Spinat ist eine robuste F1-Hybride mit ausgeprägter Schossfestigkeit. Wo viele ältere Sorten bei Wärme schnell in Blüte gehen und bitter werden, bildet der Spinacia oleracea Lagos HF1 weiterhin fleischige, aufrechte Blätter. So bleiben Ihre Reihen länger nutzbar und Sie können mehrfach vom selben Beet schneiden. Ein Tipp aus der Praxis: Ernten Sie die äußeren Blätter zuerst, dann wächst das Herz weiter nach.
Was der Lagos Spinat in der Küche bringt
Die dicken Blätter fallen beim Kochen kaum zusammen und behalten ihre satte grüne Farbe. Roh im Salat überzeugen die jungen Blätter mit mildem, nussigem Geschmack. Beim Dünsten bleibt genug Substanz für Quiche, Rahmspinat oder Pastafüllungen. Damit eignet sich diese Sorte besser für herzhafte, warme Gerichte als zartere Baby-Leaf-Typen, die schnell verkochen.
So gelingt der Anbau des Spinat Lagos HF1 in Deutschland
Säen Sie im Frühjahr ab Februar unter Vlies oder im Herbst ab September für eine Winterernte. Spinat keimt schon ab 5 Grad und mag einen halbschattigen Platz auf frischem, nährstoffreichem und durchlässigem Boden. Bei diesen Samen für Obst und Gemüse setzen Sie die Reihen etwa 30 cm auseinander und halten den Boden gleichmäßig feucht. Ein häufiger Fehler: zu dichte Aussaat, dann schießen die Pflanzen früher. Diese Sorte aus der Reihe unserer Spinacia – Spinat gehört zu den unkomplizierten Sorten für Einsteiger. Bakker empfiehlt eine Nachsaat alle drei Wochen für eine durchgehende Versorgung.



















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