Spierstrauch arguta: die überschäumende weiße Blütenkaskade des Frühlings
Im April verschwindet das Geäst des Spierstrauch arguta (Spiraea arguta) komplett unter tausenden winzigen weißen Blüten, die sich wie Schaum an überhängenden Zweigen aufreihen – daher sein Beiname Brautspierstrauch. Dieser buschige Zierstrauch wird etwa 150 cm hoch und breit, wächst schnell und eignet sich perfekt als frei wachsende Blütenhecke, Solitär im Rasen oder Strukturgeber im Beet. Er gedeiht in Sonne oder Halbschatten auf jedem durchlässigen, frischen Gartenboden.
Warum der Brautspierstrauch früher blüht als andere Spirées
Anders als die sommerblühenden Sorten öffnet dieser Frühlingsblüher seine Blüten schon im April und Mai, wenn viele andere Sträucher noch kahl sind. Er blüht am zweijährigen Holz – ein entscheidendes Detail für den Schnitt, das viele Gärtner übersehen.
Der richtige Schnitt für Spiraea arguta
Schneiden Sie direkt nach der Blüte im Mai, niemals im Winter – sonst entfernen Sie die Blütenknospen des nächsten Jahres. Ein kräftiger Rückschnitt jedes zweite bis dritte Jahr hält den Strauch dicht und verjüngt die überhängenden Triebe.
Ein zuverlässiger Frühblüher unter den blühenden Sträuchern
In unserem deutschen Klima ist der Spierstrauch dank seiner Winterhärte (Zone 6a) absolut zuverlässig. Er entwickelt sich mit den Jahren zu einem eleganten, überhängenden Busch und lässt sich wunderbar mit anderen blühenden Sträuchern kombinieren. Ein mäßiger, gleichmäßiger Wasserbedarf und ein durchlässiger Boden genügen ihm völlig – dieser Bakker-Klassiker gehört zu den unkompliziertesten Frühlingssträuchern überhaupt.


























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