Schwarze Maulbeere: der historische Fruchtbaum mit den intensivsten Aromen
Kaum ein Fruchtbaum hat so tiefdunkle, saftige Beeren wie die Schwarze Maulbeere (Morus nigra). Ihre Früchte färben die Finger tiefrot-schwarz und schmecken süß-säuerlich, viel intensiver als bei der weißen oder roten Maulbeere. Dieser sommergrüne Baum wird mit den Jahren bis zu 10 Meter hoch, wächst aber langsam und breit. Ideal als Solitär im Garten, an einem sonnigen Platz, wo er über Jahrzehnte zum lebendigen Mittelpunkt wird.
Warum die Schwarze Maulbeere anders ist als andere Bäume
Anders als viele FruchtBäume ist Morus nigra selbstfruchtbar: Sie brauchen nur ein einziges Exemplar für eine reiche Ernte. Ein häufiger Fehler ist Ungeduld, denn junge Bäume tragen erst nach einigen Jahren. Dafür belohnt Sie der Baum dann jährlich von Juli bis September mit reifen Früchten. Ihr Nektar im Mai und Juni macht sie zudem wertvoll für Bienen.
Morus nigra pflanzen und pflegen leicht gemacht
Setzen Sie die Schwarze Maulbeere in tiefgründige, durchlässige Gartenerde. Sie mag neutralen bis kalkhaltigen Boden und verträgt Trockenheit erstaunlich gut, sobald sie eingewachsen ist. Im deutschen Klima ist sie mit Zone 6b problemlos winterhart. Zurückhaltend schneiden, denn Maulbeeren bluten stark aus Schnittwunden. Am besten nur im Spätsommer leicht auslichten.
Ein Baum, der Ihren Garten prägt
Mit ihrer breiten Krone und dem knorrigen Wuchs wird die Schwarze Maulbeere im Laufe der Jahre immer malerischer und spendet angenehmen Schatten. Sie fügt sich hervorragend zwischen andere Sträucher und Stauden ein, bleibt dank ihres langsamen Wachstums aber lange handlich. Die reifen Beeren fallen leicht ab, planen Sie den Standort also nicht direkt über der Terrasse. So genießen Sie jahrzehntelang Ernte und Schatten zugleich.
























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