Schwachgekrümmtes Liebesgras: die grüne Fontäne für Ihren Garten
Kaum eine andere Gräserart bildet einen so perfekten Springbrunnen aus feinen Halmen wie das Schwachgekrümmte Liebesgras (Eragrostis curvula). Seine haarfeinen, überhängenden Blätter fließen wie Wasser und bewegen sich schon bei der leisesten Brise. Diese Ziergras wird rund 100 cm hoch, blüht von Juli bis September mit zarten grünlichen Rispen und eignet sich ideal für sonnige, trockene Beete. Anders als das steifere Federgras bleibt es weich und lebendig.
Warum das Eragrostis curvula in trockenen Böden brilliert
Diese Pflanze liebt magere, sandige und durchlässige Böden, auf denen viele Stauden versagen. Ihr tiefes, dichtes Wurzelwerk macht sie zum echten Erosionsschutz an Hängen und Böschungen. Einmal etabliert, kommt sie fast ohne Gießen aus, denn sie speichert Wasser hervorragend und trotzt sommerlicher Trockenheit mühelos.
So setzen Sie das Liebesgras winterhart und pflegeleicht in Szene
In Deutschland ist das Liebesgras gut winterhart, wenn der Boden im Winter nicht dauerhaft nass ist. Genau hier liegt der häufigste Fehler: Staunässe schadet mehr als Frost. Ein Kiesbett oder eine Anhäufelung mit Sand schützt die Wurzeln zuverlässig. Kombiniert mit anderen Gräser oder niedrigen Sträucher und Stauden entsteht ein moderner, naturnaher Prärie-Look.
Entwicklung im Laufe der Jahre
Im ersten Jahr wirkt der Horst noch zierlich, doch schon ab dem zweiten Sommer entfaltet er seine volle, überhängende Pracht. Mit den Jahren verdichtet sich der Wuchs zu einem eindrucksvollen Solitär. Schneiden Sie erst im späten Winter zurück, denn die vertrockneten Halme schmücken den Garten auch bei Raureif. Hinweis: bei Verzehr leicht giftig.





















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