Schopfige Traubenhyazinthe ‚Plumosum‘: die Muscari, die keine Glöckchen trägt
Vergessen Sie die typischen kleinen Glöckchen der Traubenhyazinthe. Die ‚Plumosum‘ bildet keine echten Blüten aus, sondern feine, gekräuselte violette Federn, die wie eine zarte Wolke über dem Beet schweben. Diese Schopfige Traubenhyazinthe (Leopoldia comosa ‚Plumosum‘, auch Moschusblume genannt) wird nur 25 cm hoch, blüht im Mai und Juni und eignet sich für sonnige Beetkanten, Steingärten und Kübel. Ihr federartiger Wuchs macht sie zur ungewöhnlichsten Verwandten der klassischen Muscari.
Warum die Moschusblume anders wirkt als jede andere Muscari
Weil ihre Blüten steril sind und sich in fadenartige Fransen verwandeln, hält der zarte Schopf besonders lange. Das gibt Ihrem Beet über Wochen eine luftige, fast künstlerische Struktur, die sich schön mit Tulpen oder niedrigen Stauden kombinieren lässt. Ein weiterer Vorteil: Sie versamt sich kaum und breitet sich nicht wild aus.
So gelingt die Leopoldia comosa ‚Plumosum‘ im deutschen Garten
Die Muskaris-Zwiebeln setzen Sie von September bis November in durchlässigen, eher sandigen oder kalkhaltigen Boden. Staunässe ist der häufigste Fehler: Wählen Sie einen sonnigen Platz mit gutem Wasserabzug, dann übersteht die Zwiebel den Winter bis -22 °C problemlos und kommt jedes Frühjahr zuverlässig wieder.
Kübelkultur und Verwendung als Schnittblume
Im Topf entfaltet die ‚Plumosum‘ ihre Wirkung besonders schön auf Balkon oder Terrasse, wenn Sie mehrere Zwiebeln mit 8 cm Abstand dicht setzen. Als bienenfreundliche Schnittblume bringt sie ihre federleichten Rispen auch in die Vase. In der Auswahl von Bakker gehört diese Sorte zu den originellsten Frühlingszwiebeln für alle, die etwas Ungewöhnliches suchen.



















Reviews
There are no reviews yet.