Schmiele ‚Goldtau‘: das Ziergras mit goldenem Morgenlicht
Ihr Name bedeutet ‚Goldtau‘ – und genau so wirkt sie: Im Spätsommer schweben tausende feine Blütenrispen über dem Laub und fangen das Sonnenlicht ein wie Tautropfen aus Gold. Die Schmiele ‚Goldtau‘ (Deschampsia cespitosa ‚Goldtau‘) ist ein horstbildendes, immergrünes Ziergras, das rund 70 cm hoch wird und für feuchte, kühlere Standorte perfekt geeignet ist. Anders als viele Gräser liebt sie den Halbschatten und feuchte Böden – ein echter Problemlöser für schwierige Gartenecken.
Warum die Rasen-Schmiele ‚Goldtau‘ anders ist als andere Gräser
Die meisten Ziergräser brauchen volle Sonne und trockenen Boden. Diese Sorte dreht das um: Sie gedeiht im lichten Schatten und auf frischen bis feuchten Böden. Damit füllt sie Ecken, an denen andere Gräser versagen. Ihr immergrünes Laub sorgt außerdem für Struktur, wenn der restliche Garten im Winter kahl ist.
Deschampsia cespitosa ‚Goldtau‘ richtig pflanzen und pflegen
Pflanzen Sie im Frühjahr (März bis Mai) oder Herbst (September, Oktober) auf drainierten, frischen Böden. Ein häufiger Fehler: zu trocken setzen. In der Rubrik der Schmiele finden Sie diese Sorte als besonders standorttolerant. Schneiden Sie sie erst im späten Winter zurück, denn die vertrockneten Rispen sind bei Raureif ein Wintertraum. Winterhart bis -22 °C, trotzt sie problemlos dem deutschen Klima.
Wo die Canche im Garten am besten wirkt
In Gruppen gepflanzt entsteht ein Meer aus schimmernden Halmen – wunderschön im Wind. Sie harmoniert mit Astilben, Funkien und Farnen und passt in naturnahe Beete oder moderne Präriepflanzungen. Wie viele andere Gräser lässt sie sich mit Stauden kombinieren. Tipp: Empfindliche Personen sollten beachten, dass die Blütenpollen Allergien auslösen können.

























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