Scheinkerrie: der pflegeleichte Zierstrauch mit weißen Blüten für den Halbschatten
Während die meisten BlütenSträucher die volle Sonne verlangen, blüht die Scheinkerrie (Rhodotypos scandens) genau dort, wo andere aufgeben: im Halbschatten. Dieser robuste Strauch für Gärten wird rund 250 cm hoch und 200 cm breit, trägt im Mai und Juni reinweiße, vierblättrige Blüten und eignet sich hervorragend für Hecken und Beete. Sein größter Trumpf: Er verzeiht schattige Ecken, in denen sonst nur Grün wächst.
Warum die Scheinkerrie in fast jedem Garten gedeiht
Anders als die verwandte Kerrie (Kerria japonica), die einfache gelbe Blüten hat, zeigt Rhodotypos scandens elegante weiße Blüten und danach glänzend schwarze Beeren, die bis in den Winter am Strauch bleiben. Sie ist mit -22 °C bis Zone 6a winterhart und übersteht deutsche Winter problemlos. Ein frischer, normaler Gartenboden reicht ihr völlig aus.
Rhodotypos scandens richtig pflanzen und pflegen
Setzen Sie die Scheinkerrie im März, April, Oktober oder November mit rund 150 cm Abstand, damit sich die Zweige natürlich ausbreiten können. Sie gehört zu den unkompliziertesten Blühende Sträucher: mäßiges Gießen genügt, gedüngt werden muss kaum. Ein häufiger Fehler ist zu tiefes Pflanzen. Halten Sie den Wurzelhals auf Bodenhöhe.
Ein Strauch, der mit den Jahren immer schöner wird
Mit der Zeit bildet dieser schnell wachsende Zierstrauch dichte, überhängende Triebe und wirkt zunehmend natürlich und locker. Ein Rückschnitt direkt nach der Blüte hält ihn kompakt und fördert neue Triebe. Unter den robusten Sträucher zählt die Scheinkerrie zu den zuverlässigsten Dauerblühern für schwierige Standorte.



























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