Rote Bete ‘Crapaudine’: die süßeste unter den alten Sorten
Von Juli bis November erntest du dunkle, raue Rüben mit einem außergewöhnlich süßen, fast karamelligen Geschmack. Die Rote Bete ‘Crapaudine’ (Beta vulgaris crapaudine) gilt als eine der ältesten Sorten Europas und überzeugt durch ihr tiefrotes, festes Fruchtfleisch, das beim Garen kaum an Farbe verliert.
Was die Rote Bete ‘Crapaudine’ auf dem Teller besonders macht
Ihre raue, fast rindenartige Schale versteckt ein dichtes, zuckersüßes Inneres. Anders als runde Standardsorten schmeckt die Crapaudine milder und erdiger, mit weniger typischem Rote-Bete-Ton. Im Ofen langsam geröstet entfaltet sie ihre volle Süße und behält dabei eine feste, angenehme Textur, die nicht matschig wird.
Für welche Küche sich diese Betterave crapaudine eignet
Perfekt für alle, die Rote Bete gerösten, in Scheiben braten oder zu feinen Salaten verarbeiten möchten.
Die Blätter kannst du wie Mangold verwenden – nichts wird verschwendet.
So gelingt der Anbau der Crapaudine im deutschen Garten
Säe die Samen von März bis Juni direkt ins Beet, an einem sonnigen, humosen und tiefgründigen Standort. Der Boden sollte locker und durchlässig sein, damit die langen, spitz zulaufenden Wurzeln ungehindert wachsen. Ein häufiger Fehler: zu enge Aussaat. Vereinzle die Pflanzen auf etwa 10 cm, sonst bleiben die Rüben klein. Gieße gleichmäßig und mäßig, damit die Wurzeln nicht platzen. In der Kategorie Beta – Rübe findest du weitere Sorten, doch die Crapaudine bleibt der Klassiker für Geschmack und Lagerung. Wer gerne selbst zieht, entdeckt bei den Samen für Obst und Gemüse eine große Auswahl passender Begleiter.



















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