Rotbuche (Fagus sylvatica): die Hecke, die im Winter ihr Laub behält
Anders als die meisten Laubhecken wirft die RotBuche (Fagus sylvatica) ihre Blätter im Herbst nicht komplett ab. Die trockenen, kupferbraunen Blätter bleiben den ganzen Winter hängen und bieten Ihnen so einen echten Sichtschutz von Januar bis Dezember. Dieser laubtragende Strauch wird als Hecke etwa 250 bis 350 cm hoch und rund 100 bis 150 cm breit. Ideal für Sonne oder Halbschatten, im Garten oder als grüne Grenze.
Warum der Hêtre das ganze Jahr Sichtschutz bietet
Der Hêtre, wie die Rotbuche auch genannt wird, zeigt eine Besonderheit: den sogenannten Marzeszenz-Effekt. Die jungen und regelmäßig geschnittenen Triebe behalten ihr Laub bis zum Frühjahr. So bleibt Ihre Hecke auch im kalten deutschen Winter blickdicht, ohne dass Sie auf eine immergrüne Konifere zurückgreifen müssen.
So gelingt Ihnen die perfekte Hecke mit Fagus sylvatica
Pflanzen Sie Fagus sylvatica zwischen September und November mit 30 bis 40 cm Abstand für eine geschlossene Hecke. Sie wächst langsam, dafür sehr dicht und langlebig. Ein häufiger Fehler: die Rotbuche in dauernassen Boden setzen. Sie mag frischen, durchlässigen Grund – von kalkhaltig bis sauer verträgt sie fast alles.
Der Unterschied zu anderen Sträuchern im Garten
Im Vergleich zur ähnlichen Hainbuche bevorzugt die Rotbuche etwas trockenere, durchlässigere Böden und zeigt ein glatteres, glänzenderes Laub. Zwischen anderen Sträuchern und großen Bäumen im Garten überzeugt sie durch ihren aufrechten, kompakten Wuchs und ihre lange Lebensdauer von über hundert Jahren. Eine sichere Wahl von Bakker für eine Hecke, die mit den Jahren immer schöner wird.



































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