Rotblühendes Lungenkraut: die erste Farbe im Schattenbeet
Während die meisten Stauden noch schlafen, öffnet das Rotblühende Lungenkraut (Pulmonaria rubra) schon ab Februar seine leuchtend fuchsiafarbenen Blüten. Diese frühe Pulmonaire wird nur rund 30 cm hoch, bildet dichte Teppiche im Halbschatten und Schatten und eignet sich perfekt als Bodendecker unter Sträuchern, an Beeträndern und im Waldgarten. Ihr großer Vorteil: Sie blüht, wenn Bienen und Hummeln nach dem Winter dringend Nahrung suchen.
Warum das Rotblühende Lungenkraut winterhart und pflegeleicht ist
Diese Pflanze übersteht Fröste bis -28 °C, ist also in ganz Deutschland zuverlässig winterhart und braucht keinen Winterschutz. Anders als das bekannte gefleckte Lungenkraut zeigt Pulmonaria rubra fast einfarbig grünes Laub ohne silbrige Punkte – dafür blüht sie deutlich früher und länger. Ein feuchter, frischer und humusreicher Boden hält sie gesund; nur bei Trockenheit hängen die Blätter, was sich nach dem Gießen schnell wieder gibt.
Bienenweide und Bodendecker: der ideale Standort für Pulmonaria rubra
Setzen Sie diese Schattenstaude für feuchte Standorte unter Gehölze oder an die Nordseite des Hauses, wo andere Pflanzen kaum gedeihen.
Innerhalb der Kategorie Lungenkraut überzeugt gerade diese rotblühende Sorte durch ihre außergewöhnlich frühe Blüte.
Die Pulmonaire richtig pflanzen und über Jahre genießen
Im Herbst oder Frühjahr in den feuchten Boden gesetzt, breitet sich das Rotblühende Lungenkraut über kurze Ausläufer langsam zu einem geschlossenen Teppich aus – Jahr für Jahr wird der Bestand dichter. Ein häufiger Fehler: zu sonniger Standort, dort verbrennt das Laub. Nach der Blüte einfach vergilbte Blätter entfernen, dann treibt frisches Grün nach. Als robuste unter den Stauden ist sie eine der dankbarsten Pflanzen für Problemzonen im Schatten.




















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