Rosmarin: aromatische Nadeln zum Ernten von Juni bis September
Von Juni bis September ernten Sie kräftige, harzig-duftende Rosmarinnadeln, die jedem Braten, Kartoffelgericht und Grillgemüse einen intensiven, mediterranen Charakter geben. Anders als milde Küchenkräuter bleibt der Geschmack von Salvia rosmarinus auch beim Kochen erhalten – ideal, wenn Sie tiefes Aroma suchen.
Was der Rosmarin in Ihrer Küche wirklich kann
Rosmarin gehört zu den wenigen Kräutern, deren Aroma durch Hitze sogar gewinnt. Deshalb kommt er anders als weicher Basilikum am besten in langsam garenden Gerichten zur Geltung: Schmorbraten, Ofenkartoffeln, Focaccia oder Lammrücken. Ein einziger Zweig würzt eine ganze Pfanne. Zum Schluss entfernen Sie den holzigen Stiel einfach wieder.
Rosmarin richtig ernten und für den Winter trocknen
Schneiden Sie immer nur die weichen Triebspitzen ab, nie ins alte Holz – ein häufiger Fehler, der die Pflanze schwächt. Zum Trocknen und Lagern hängen Sie ganze Zweige kopfüber an einen luftigen, schattigen Ort; nach zwei Wochen streifen Sie die Nadeln ab. Getrocknet hält der Rosmarin sein Aroma über Monate, deutlich länger als die meisten Kräutersamen aus der Sommeraussaat.
So gelingt Salvia rosmarinus in Deutschland
Säen Sie im Mai und Juni an einen vollsonnigen, warmen Platz mit durchlässigem, eher kalkhaltigem Boden – Staunässe verträgt er nicht. In rauen Lagen kultivieren Sie ihn im Kübel und stellen ihn frostfrei über den Winter. Neben den Samen für den Gemüsegarten ist Rosmarin damit auch für Einsteiger eine dankbare, pflegeleichte Wahl.
























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