Rosmarin: ganzjährige Ernte aromatischer Nadeln direkt vor der Küchentür
Beim Rosmarin (Rosmarinus officinalis) ernten Sie das ganze Jahr über feste, harzige Nadeln mit intensivem, leicht kampferartigem Aroma. Anders als weiche Kräuter bleibt er auch im Winter grün und liefert selbst im Dezember frische Zweige für kräftige Gerichte. Ein immergrüner Dauerlieferant für Ihre Küche.
Warum der Rosmarin in der Küche unverzichtbar ist
Das kräftige Aroma des Rosmarin hält hohen Temperaturen stand, was ihn perfekt für langes Schmoren macht. Legen Sie ganze Zweige zu Kartoffeln, Lamm oder Ofengemüse: Die Nadeln geben ihr Öl langsam ab und übertönen nicht. Ein häufiger Fehler ist die Überdosierung, denn im Gegensatz zu Petersilie reicht schon ein kleiner Zweig. Unter den Gewürzkräutern gehört er zu den wenigen, die getrocknet fast ihr volles Aroma behalten.
Rosmarinus officinalis pflanzen: sonnig und trocken statt nass
Setzen Sie den Rosmarin von Februar bis Oktober an den sonnigsten, geschütztesten Platz. Entscheidend ist ein durchlässiger, eher magerer Boden, denn Staunässe verträgt er nicht. Wer im Topf kultiviert, mischt Sand oder Kies unter die Erde. Gerade in Deutschland ist der geschützte Standort an einer warmen Hauswand der Schlüssel für gesundes Wachstum.
Ist der Rosmarin winterhart genug für Deutschland?
Nicht jeder Rosmarin übersteht harte deutsche Winter im Freien. In milden Weinbauregionen bleibt er meist draußen, in kälteren Lagen schützen Sie ihn mit Vlies oder überwintern ihn kühl und hell im Topf. Weniger gießen im Winter schützt die Wurzeln vor Fäulnis. So haben Anfänger wie Hobbyköche jahrelang Freude an diesem mediterranen, mehrjährigen Kraut von Bakker.



















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