Riesen-Rutenhirse Northwind: das Gras, das kerzengerade steht
Wo andere hohe Gräser bei Wind und Regen auseinanderfallen, bleibt die Riesen-Rutenhirse Northwind (Panicum virgatum ‚Northwind‘) schnurgerade aufrecht. Diese straff säulenförmige Ziergras-Sorte erreicht rund 175 cm, bildet blaugrünes Laub mit bläulich schimmernden Rispen ab August und eignet sich perfekt als Struktur- und Sichtschutzpflanze für sonnige Beete, Präriegärten und große Kübel. Genau diese Standfestigkeit unterscheidet ‚Northwind‘ von weicheren Sorten wie ‚Heavy Metal‘.
Warum die Rutenhirse Northwind aufrecht bleibt
Die steifen, festen Halme dieser Sorte knicken auch nach Sommergewittern nicht ab, sodass Sie sich das mühsame Aufbinden komplett sparen. So bleibt die vertikale Wirkung im Beet den ganzen Sommer und Winter über erhalten.
Panicum virgatum Northwind im Jahresverlauf
Ab August öffnen sich luftige, bläulich schimmernde Rispen über dem Laub, das sich im Herbst in warmes Goldgelb färbt. Lassen Sie die Halme über den Winter stehen: Sie bleiben auch bei Frost dekorativ standhaft und bieten Struktur, wenn der Garten sonst kahl ist. Als Rispenhirse verträgt sie problemlos Temperaturen bis -28 °C.
Standort und Pflege für kräftiges Wachstum
Diese Panicum-Sorte liebt volle Sonne und kommt mit fast jedem durchlässigen Boden zurecht, ob sandig, kalkhaltig oder leicht sauer. Ein häufiger Fehler: zu viel Dünger und Schatten, denn dann werden die Halme weich und verlieren ihre typische Standfestigkeit. Schneiden Sie erst im März zurück, kurz bevor der Neuaustrieb beginnt. Unter den hohen Gräser für naturnahe Gärten zählt sie zu den unkompliziertesten und langlebigsten Vertretern.
























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