Purpur-Streptocarpus: die Dauerblüherin für schattige Ecken
Während viele Blühpflanzen die pralle Sonne brauchen, blüht der Purpur-Streptocarpus (Streptocarpus saxorum) gerade dort, wo andere aufgeben: im Halbschatten. Diese kompakte Zimmer- und Balkonpflanze bildet zarte, veilchenblaue Blüten auf feinen Stielen und wird nur etwa 25 bis 30 cm hoch. Ideal für Topf und Kübel auf schattigen Terrassen, blüht sie bei uns von Juli bis November fast ununterbrochen. Ihr Trumpf gegenüber dem klassischen Streptocarpus mit großen Blättern: das feine, hängende Laub.
Warum der Blaue Paul so lange blüht
Der Purpur-Streptocarpus, im Handel oft als Blauer Paul bekannt, schiebt den ganzen Sommer über neue Knospen nach. Solange die Temperaturen mild sind, hört er kaum auf. Das immergrüne, leicht sukkulente Laub speichert Feuchtigkeit, wodurch die Pflanze kurze Trockenphasen locker übersteht. Perfekt für alle, die eine dauerhafte Farbe ohne ständige Pflege wollen.
Streptocarpus saxorum richtig pflegen und überwintern
Streptocarpus saxorum ist frostempfindlich und muss vor dem ersten Frost ins Haus. Bei uns in Deutschland holen Sie die Pflanze am besten Ende September herein und überwintern sie hell bei etwa 10 bis 15 °C. Häufigster Fehler: zu viel Wasser. Gießen Sie erst, wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist, und verwenden Sie durchlässiges Substrat. Als besondere Blumen für Terrasse und Balkon bringt sie Farbe an schattige Plätze.
Wohin mit der hängenden Schönheit
Dank des überhängenden Wuchses macht der Purpur-Streptocarpus in Blumenampeln, auf hohen Regalen oder in Balkonkästen eine tolle Figur. Er gehört zu den beliebten Terrassen- und Balkonpflanzen nach Verwendung für halbschattige Standorte. Pflanzen Sie ihn von März bis Mai mit rund 30 cm Abstand in gut drainierten Boden.





















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