Purpur-Silberkerze ‘Atropurpurea’: dunkles Laub und Duftkerzen im Spätsommer
Während die meisten Stauden im September verblühen, startet die Purpur-Silberkerze ‘Atropurpurea’ (Actaea simplex Atropurpurea) erst richtig durch. Diese bis zu 200 cm hohe Staude öffnet ihre schlanken, cremeweißen Blütenkerzen genau dann, wenn der Garten Farbe braucht, und verströmt dabei einen süßlichen Duft. Ihr fast schwarz-purpurnes Laub macht sie zum dramatischen Höhepunkt im Halbschatten. Ideal für den feuchten Beetrand oder als Solitär am Teichufer.
Warum das dunkle Laub der Actaea simplex Atropurpurea alles verändert
Das tief bronzefarbene bis purpurbraune Blattwerk hebt sich stark von grünen Nachbarn ab und schafft Kontrast über die ganze Saison. Anders als die grünlaubigen Arten behält diese Sorte ihre dunkle Färbung besonders gut im Halbschatten, wo pralle Sonne die Farbe sonst ausbleichen würde.
Silberkerze richtig pflanzen und pflegen
Die Silberkerze liebt frischen, humosen und leicht sauren Boden, der nie ganz austrocknet. Genau hier liegt der häufigste Fehler: An zu trockenen Stellen lässt sie die Blätter hängen. Halten Sie den Boden feucht, etwa mit einer Mulchschicht, dann pflegt sich diese Staude fast von allein.
Wie sich die Purpur-Silberkerze im Garten entwickelt
Mit mäßigem Wuchs bildet sie über die Jahre kräftige Horste, die immer üppiger blühen. Im dritten Standjahr erreicht sie ihre volle Höhe und wirkt am schönsten in kleinen Gruppen unter Gehölzen. Ein Rückschnitt ist kaum nötig, da die vertrockneten Kerzen auch im Winter dekorativ bleiben.



















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