Präriegras ‘Prairie Blues’: das Ziergras, das die Farbe wechselt
Kaum ein Ziergras verwandelt sich so eindrucksvoll: Das Präriegras ‘Prairie Blues’ (Schizachyrium scoparium Prairie Blues) startet im Sommer stahlblau und färbt sich im Herbst in leuchtendes Kupfer-Orange. Dieses aufrecht wachsende Prärie-Gras erreicht rund 100 cm Höhe und bildet dichte, schlanke Horste. Ideal für sonnige, trockene Beete, Kiesgärten und moderne Pflanzungen im Prärie-Stil. Sein blaugraues Laub hebt es klar von grünen Standardgräsern ab.
Warum das Schizachyrium scoparium so besonders ist
Anders als viele Ziergräser bleibt dieses Prärie-Gras straff aufrecht und kippt auch nach Regen nicht auseinander. Diese Standfestigkeit macht es perfekt als vertikales Gestaltungselement zwischen niedrigen Stauden. Ein echter Pluspunkt: Es liebt magere, trockene Böden – dort, wo andere Pflanzen schwächeln, zeigt es die intensivste Blaufärbung.
So gelingt Ihnen das Präriegras im Garten
Pflanzen Sie im April, Mai, September oder Oktober an einen vollsonnigen, gut durchlässigen Standort. Wichtigster Tipp: keine Düngung und wenig Wasser – zu viel Nährstoff lässt die Halme umkippen und die blaue Farbe verblassen. Als eine der pflegeleichtesten Plantes vivaces kommt es nach dem Anwachsen fast ohne Gießen aus. Schneiden Sie es erst im Frühjahr zurück, so schützen die trockenen Halme den Wurzelstock im Winter.
Für welche Beete das Blaugras passt
Von Juni bis November zeigt sich das feine, weißlich schimmernde Blütengras, gefolgt von der spektakulären Herbstfärbung. In Kombination mit Sonnenhut oder Fetthenne wirkt es besonders lebendig. Wer eine Auswahl an Sträucher und Stauden für einen sonnigen Trockenstandort sucht, findet hier ein langlebiges, gut kombinierbares Strukturgras, das jedes Jahr schöner wird.


















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