Pfennigkraut: der rasend schnelle Bodendecker für kahle Stellen
Kaum eine Pflanze schließt Lücken so schnell wie das Pfennigkraut (Lysimachia nummularia), auch bekannt als Kriechendes Pfennigkraut oder Creeping Jenny. Diese kriechende Staude bleibt mit nur 3 bis 5 cm flach am Boden, breitet sich aber pro Saison auf 20 bis 30 cm aus und bildet einen dichten, immergrünen Teppich aus münzrunden Blättern. Ideal als Bodendecker, für Teichränder und Steingärten – und mit gelben Blüten von Mai bis August ein echter Bienenmagnet.
Warum das Kriechende Pfennigkraut so schnell Fläche macht
Die Triebe wurzeln überall dort, wo sie den Boden berühren. So verwandelt sich eine kahle Ecke in wenigen Wochen in einen geschlossenen grünen Teppich. Auf feuchtem, nährstoffreichem Gartenboden wächst es am schnellsten – perfekt für problematische Stellen, an denen sonst nichts gedeihen will.
Lysimachia nummularia am Teich und im Kübel
Am feuchten Ufer fühlt sich diese Sumpfpflanze besonders wohl und lässt hängende Triebe elegant über den Rand fallen. Im Rahmen der Teichpflanzen ist sie ideal, um harte Beckenkanten weich zu kaschieren. Im Kübel oder in der Ampel überhängt sie schön – ein einfacher Trick für einen üppigen Bassin auf der Terrasse.
Standort, Pflege und ein häufiger Fehler
Halbschatten bis Sonne, dazu ein frischer, humoser Boden: Mehr braucht das Pfennigkraut nicht. Die goldgelbe Sorte ‚Goldilocks‘ färbt sich in voller Sonne intensiver, während sie im Schatten grüner bleibt. Ein Tipp aus der Praxis: Da es sich flott ausbreitet, setzen Sie es nicht neben schwachwüchsige Pflanzen – sonst überwuchert es diese. In der Auswahl an Teichpflanzen zählt es zu den pflegeleichtesten und winterhärtesten Bodendeckern überhaupt.
























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