Paprika ‚Piquillo‘: die spanische Grillpaprika mit unvergleichlich süßem Aroma
Von August bis Oktober ernten Sie kleine, spitz zulaufende rote Paprika mit dünner Haut und mildem, leicht süßem Geschmack – ohne jede Schärfe. Der Paprika ‚Piquillo‘ ist die klassische Sorte zum Rösten: gegrillt und gehäutet entfaltet er sein rauchiges, konzentriertes Aroma, das ihn von gewöhnlichen Gemüsepaprika deutlich abhebt.
Was den Paprika ‚Piquillo‘ in der Küche unersetzlich macht
Anders als große Blockpaprika hat der Capsicum annuum ‚Piquillo‘ festes, aromatisches Fruchtfleisch, das beim Grillen nicht zerfällt. Nach dem Rösten lässt sich die Haut leicht abziehen, das Fruchtfleisch wird samtig und süß. Perfekt gefüllt mit Frischkäse oder Kabeljau, in Olivenöl eingelegt oder als Tapa. Für rohe Salate eignet er sich weniger – seine wahre Stärke zeigt er erst durch Hitze.
So gelingt der Anbau der Piquillo-Paprika in Deutschland
Diese mediterrane Sorte braucht Wärme. Säen Sie von Februar bis April bei 20 bis 28 °C vor, am besten auf der Fensterbank oder im beheizten Gewächshaus. Ein häufiger Fehler: zu frühes Auspflanzen. Setzen Sie die Jungpflanzen erst nach den Eisheiligen Mitte Mai an einen sonnigen, geschützten Platz, mit 60 cm Abstand. In unseren Breiten gelingt die Kultur im Gewächshaus oder im Topf an einer warmen Südwand besonders zuverlässig.
Für wen sich diese Sorte besonders lohnt
Wer spanische Küche liebt und selbst gegrillte, gehäutete Paprika einlegen möchte, wird mit dieser Sorte glücklich. Auch für kleine Gärten und Balkone eignet sie sich dank kompaktem Wuchs. Entdecken Sie die passenden Samen für Paprika sowie weitere Samen für Obst und Gemüse für ein sonniges Beet. Bei Bakker finden Sie Sorten, die auch dem deutschen Klima gewachsen sind.



















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