Papierbusch ‘Grandiflora’: Duftwunder im Spätwinter
Während der Garten noch schläft, öffnet der Papierbusch ‘Grandiflora’ (Edgeworthia chrysantha Grandiflora) im Februar und März seine seidig-gelben Blütenbüschel an kahlen Zweigen. Dieser langsam wachsende Zierstrauch wird rund 1,2 bis 1,5 m hoch und breit, verströmt einen intensiven, honigsüßen Duft und eignet sich perfekt als Solitär, in der Rabatte oder im Kübel auf Terrasse und Balkon. Sein größter Vorteil: Er blüht, wenn fast nichts anderes blüht.
Warum der Papierbusch anders blüht als andere Winterblüher
Anders als Zaubernuss oder Winterjasmin bildet der Papierbusch dicke, geweihartige Zweige mit runden Blütenkugeln aus Dutzenden Einzelblüten. Diese ‘Grandiflora’-Sorte hat besonders große, kräftig gelbe Dolden – mehr Schauwert und mehr Duft als die botanische Art. Die biegsame Rinde diente in Japan einst der Papierherstellung, daher der Name.
Der richtige Standort für Edgeworthia chrysantha ‘Grandiflora’
Ein halbschattiger, windgeschützter Platz ist ideal, denn spätwinterlicher Kaltwind schadet den zarten Blüten. Der Boden sollte frisch, durchlässig und leicht sauer sein – Staunässe verträgt der Strauch nicht. Als winterharter Vertreter unter den Blühende Sträucher hält er bis etwa -8 °C stand; in kalten Regionen Deutschlands empfiehlt sich ein Winterschutz oder ein Standort an einer geschützten Hauswand.
So bleibt er über Jahre schön
Der häufigste Fehler: zu viel schneiden. Der Papierbusch blüht am alten Holz, daher nur direkt nach der Blüte leicht auslichten. Gießen Sie in Trockenphasen mäßig, aber regelmäßig. Mit den Jahren wird er zu einem der schönsten Sträucher im Frühjahrsgarten, der jedes Jahr üppiger und duftender blüht.




















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