Myrten-Aster ‚Erlkönig‘: die spätblühende Wolke aus weißen Sternen
Wenn die meisten Beete im Oktober schon müde wirken, legt die Myrten-Aster ‚Erlkönig‘ (Aster ericoides erlkönig) erst richtig los. Diese Staude bildet einen dicht verzweigten, feinen Wuchs, der sich mit Hunderten winziger, reinweißer Sternblüten überzieht. Sie wird rund 100 cm hoch, eignet sich perfekt für den sonnigen Beethintergrund und liefert späten Nektar für Bienen und Schmetterlinge. Anders als großblütige Astern überzeugt sie durch ihre luftige, schleierartige Wirkung.
Warum die Myrten-Aster ‚Erlkönig‘ im Herbstbeet unverzichtbar ist
Ihre kleinen Blüten erscheinen von August bis Oktober in solcher Fülle, dass die ganze Pflanze wie mit Schnee bestäubt wirkt. Genau diese feine Textur macht sie zum idealen Partner für kräftige Herbstfarben und zu einem der besten Insektenmagnete unter den Astern.
Aster ericoides erlkönig: Standort, Boden und clevere Pflege
Diese Aster liebt einen vollsonnigen Platz und einen durchlässigen, eher trockenen bis neutralen Boden – Staunässe ist der häufigste Fehler und sollte unbedingt vermieden werden. Ihr langsames Wachstum ist ein Vorteil: Sie wuchert nicht und bleibt standfest. Ein Rückschnitt Ende Mai sorgt für einen buschigeren, standfesteren Wuchs, sodass Sie später kaum stützen müssen.
Vielseitig als Schnittblume und in der Staudenpflanzung
Die langen, blütenreichen Triebe eignen sich hervorragend als Schnittblume und halten in der Vase erstaunlich lange. Im Beet harmoniert ‚Erlkönig‘ besonders schön mit Gräsern und spätblühenden Stauden. Beachten Sie: Mit einer Winterhärte bis etwa -5 °C ist ein leichter Winterschutz aus Laub in kälteren Regionen Deutschlands empfehlenswert. So blüht sie Jahr für Jahr zuverlässig auf.

















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