Lorbeer-Schneeball: Der Strauch, der blüht, wenn alles andere ruht
Während der Garten im Winter schläft, öffnet der Lorbeer-Schneeball (Viburnum tinus) seine weißen Blütendolden. Dieser immergrüne Zierstrauch blüht von Januar bis Mai und wird bis zu 300 cm hoch. Ideal als Hecke, Solitär oder im Kübel, mag er sonnige bis halbschattige Standorte. Sein großer Vorteil: dichtes, ledriges Laub das ganze Jahr über und Blüten in der kältesten Jahreszeit. Damit hebt er sich klar von sommerblühenden Sträuchern ab.
Warum der Lorbeer-Schneeball im Winter Ihr Garten-Star wird
Die rosa Knospen erscheinen schon im Spätherbst und öffnen sich über Wochen zu weißen, honigduftenden Blüten. Diese lange Blühphase versorgt Bienen und frühe Insekten mit Nahrung, wenn sonst kaum etwas blüht. Als eine der beliebtesten Viburnum ist er ein echter Winterblüher für schattige Standorte.
So gelingt der Viburnum tinus in Ihrem Klima
Setzen Sie ihn im Frühjahr oder Herbst mit 60 cm Abstand in durchlässigen, gern kalkhaltigen Boden. Er verträgt Frost bis etwa -8°C. In rauen Regionen Deutschlands pflanzen Sie ihn geschützt an eine Wand oder überwintern den Kübel frostfrei. Ein häufiger Fehler: zu nasser Boden im Winter, der die Wurzeln faulen lässt.
Immergrüner Sichtschutz mit Struktur
Mit mäßigem Wuchs bildet der Lorbeer-Schneeball dichte, blickdichte Hecken, ohne zu wuchern. Nach der Blüte bilden sich blau-schwarze Zierfrüchte, die für Vögel attraktiv sind. Unter den blühenden Sträuchern bleibt er das ganze Jahr strukturgebend und ist so vielseitiger als laubabwerfende Verwandte wie Viburnum opulus.

































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