Küsten-Meerkohl: die essbare Staude mit blaugrünem Blattschmuck
Man kann ihn essen wie Spargel und zugleich als Zierpflanze genießen: Der Küsten-Meerkohl (Crambe maritima) ist eine der wenigen Stauden, die Küche und Beet gleichermaßen bereichern. Diese heimische Küstenpflanze bildet dichte, blaugraue Blattrosetten, wird rund 70 cm hoch und trägt im Mai und Juni duftende weiße Blütenwolken. Ideal für sonnige, trockene Bereiche, wo viele andere Pflanzen versagen. Ihr Markenzeichen: die wachsartigen, wellig gebuchteten Blätter, die kaum eine andere Gartenstaude besitzt.
Warum der Küstenkohl an trockenen Standorten glänzt
Als echte Küstenpflanze ist der Meerkohl an salzige Winde und sandige Böden angepasst. Das macht ihn perfekt für sonnige Kiesbeete und durchlässige, sandige oder trockene Böden, in denen Staunässe herrscht. Ein Standort in voller Sonne oder im Halbschatten belohnt Sie mit besonders kräftig blaugrün gefärbtem Laub.
Diese Punkte machen ihn im Garten so wertvoll:
Crambe maritima richtig anbauen und ernten
Ein Fehler, den viele machen: zu viel gießen. Der Küsten-Meerkohl hat eine tiefe Pfahlwurzel und verträgt Trockenheit besser als Nässe. Für zarte, helle Erntetriebe können Sie die Rosette im Frühjahr mit einem Topf abdecken und so bleichen, ganz wie beim traditionellen Küstenmeerkohl der Nordseeküste.
Eine Staude, die mit den Jahren immer schöner wird
Anders als kurzlebige Gemüsepflanzen wird der Meerkohl mit den Jahren mächtiger und langlebiger. In unserem Sortiment an Sträucher und Stauden zählt er zu den robustesten Arten. In milden Regionen Deutschlands übersteht er den Winter im Freiland; in rauen Lagen schützen Sie ihn mit einer Mulchschicht.





























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