Korkeiche (Quercus suber): der einzige Baum, dessen Rinde man ernten kann
Ihre Rinde ist echter Naturkork – dieselbe, die Weinflaschen verschließt. Die KorkEiche (Quercus suber) ist ein immergrüner Baum aus dem Mittelmeerraum, der bei uns bis zu 20 Meter erreichen kann, in Kübeln aber deutlich kleiner bleibt. Sie liebt volle Sonne oder Halbschatten und einen trockenen, durchlässigen, sauren Boden. Als Solitär gepflanzt wird sie zum lebenden Blickfang, denn ihre dicke, knorrige Korkrinde unterscheidet sie sofort von jeder anderen Eiche.
Warum die Korkeiche kein gewöhnlicher Baum ist
Anders als die heimische Eiche verliert die Korkeiche ihr Laub nicht: Die kleinen, ledrigen, dunkelgrünen Blätter bleiben das ganze Jahr. Ihr größtes Merkmal ist die dicke Rinde, die sich als Schutzschicht bildet und dem Stamm sein charakteristisches, tief gefurchtes Aussehen gibt. Diese Rinde wächst sehr langsam nach – ein Grund, warum die Korkeiche zu den geduldig wachsenden Bäumen zählt.
Quercus suber richtig pflanzen und pflegen
Setzen Sie Quercus suber an einen warmen, geschützten Platz in durchlässige, eher saure Erde – Staunässe verträgt sie gar nicht. In Deutschland ist sie nur bedingt winterhart (bis etwa -8°C), deshalb ist die Kübelkultur die sicherste Wahl. So können Sie den Baum bei starkem Frost einfach an einen hellen, kühlen Ort stellen und vor Kälte schützen.
Der häufigste Fehler bei der Kork Pflanze
Viele gießen zu viel: Die Korkeiche kommt aus dem Süden und mag es trocken. Ein häufiger Fehler ist außerdem, sie in schweren Lehmboden zu setzen. Mischen Sie stattdessen Sand oder Kies unter die Erde. Dank ihres langsamen Wuchses eignet sie sich auch hervorragend als Bonsai, wenn Sie ein besonders langlebiges Projekt suchen.

































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