Koriander: frische Blätter und aromatische Samen aus dem eigenen Garten
Mit dem Koriander (Coriandrum sativum) ernten Sie von Juni bis September frische, zitronig-würzige Blätter und später aromatische Samen. Schon wenige Wochen nach der Aussaat schneiden Sie das erste Grün für Currys, Salsa oder asiatische Gerichte. Eine Pflanze, die zwei Ernten in einer vereint.
Was der Koriander in Ihrer Küche wirklich bringt
Die frischen Blätter schmecken intensiv, leicht zitrusartig und passen perfekt zu scharfen Gerichten, Guacamole und Suppen. Wichtig: Koriander verliert beim Kochen schnell sein Aroma, deshalb streuen Sie die Blätter erst kurz vor dem Servieren darüber. Die reifen Samen dagegen schmecken warm und nussig und eignen sich gemahlen für Brot, Currymischungen und eingelegtes Gemüse. Damit deckt diese eine Pflanze zwei völlig unterschiedliche Geschmackswelten ab.
Coriandrum sativum richtig aussäen und schneller ernten
Säen Sie von März bis Juni direkt ins Beet oder in den Topf, an einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit lockerem, durchlässigem Boden. Ein häufiger Fehler: zu warmer, trockener Standort lässt die Pflanze vorzeitig blühen (schießen). Für lange Blatternten wählen Sie deshalb im Hochsommer einen halbschattigen Platz und halten die Erde gleichmäßig feucht.
Warum sich Koriander für kleine Gärten und Einsteiger lohnt
Koriander gehört zu den unkomplizierten Kräuterpflanzen und gelingt auch Anfängern. Für einen durchgehenden Vorrat säen Sie gestaffelt nach. Als eines der beliebtesten Gewürzkräuter passt der Koriander gut neben Anis oder Kümmel, während Sie ihn von Fenchel fernhalten. Wer frische Küche liebt und wenig Platz hat, erntet hier zuverlässig auf kleinstem Raum.
























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