Korbweide (Salix viminalis): der Rekordhalter im schnellen Wachstum
Bis zu zwei Meter Neuaustrieb pro Jahr: Die KorbWeide (Salix viminalis), auch Hanfweide genannt, gehört zu den am schnellsten wachsenden Gehölzen für den deutschen Garten. Ihre langen, biegsamen Ruten machen sie einzigartig unter den Weiden, denn genau daraus flechtet man Körbe, lebende Zäune und Weidentipis. Sie erreicht ausgewachsen rund 6 Meter, liebt sonnige bis halbschattige, feuchte Standorte und eignet sich perfekt als schneller Sichtschutz oder für kreatives Flechtwerk.
Warum die Korbweide anders wächst als andere Weiden
Im Gegensatz zur klassischen Trauerweide bildet die Korbweide keine dicke Krone, sondern viele gerade, rutenartige Triebe direkt vom Stock aus. Genau das macht sie so wertvoll: Wer sie im Winter kräftig zurückschneidet, erntet im Folgejahr besonders lange, gleichmäßige Ruten zum Flechten. Diese Wuchsform unterscheidet sie deutlich von der gelben Weide und macht sie zur ersten Wahl unter den Weide-Sorten für Handarbeit.
Ein Frühstart für Bienen im Garten
Schon im April und Mai öffnen sich die grünlichen Kätzchen und liefern eine der ersten Nahrungsquellen des Jahres. Die Korbweide ist stark mellifer und lockt Bienen und Wildbienen an, wenn sonst kaum etwas blüht. Damit unterstützt sie das ökologische Gleichgewicht früher als die meisten anderen Bäume im Garten.
Salix viminalis richtig pflanzen und pflegen
Setzen Sie die Korbweide zwischen November und März in einen frischen, tiefgründigen und feuchten Boden. Der häufigste Fehler: ein zu trockener Standort. Dann bleibt das Wachstum schwach. An feuchten Stellen dagegen legt sie enorm zu und braucht kaum weitere Pflege außer regelmäßigem Rückschnitt für schöne Ruten.


















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