Kopfsalat ‘Grosse blonde paresseuse’: knackige Ernte den ganzen Sommer
Ab Mai ernten Sie große, lockere Köpfe mit hellgrünen, zart gekräuselten Blättern und mildem, leicht süßlichem Geschmack. Der Faulenzer-Salat schießt später als viele andere Sorten – ideal für heiße deutsche Sommer, wenn andere Kopfsalate längst bitter werden. Bis Oktober liefert er zarte Blätter.
Warum der Faulenzer-Salat auch bei Hitze knackig bleibt
Diese hitzebeständige Salatsorte hält der Sonne stand, ohne vorzeitig in die Höhe zu schießen. Genau das macht sie so beliebt: Wo normaler Kopfsalat bei 25 Grad bitter wird und blüht, bilden sich hier weiter große, saftige Köpfe. So gewinnen Sie mehrere Wochen zusätzliche Erntezeit im Hochsommer – ein echter Vorteil im Kraut- und Gemüsebeet.
Geschmack und Verwendung des Lactuca sativa grosse blonde paresseuse
Die Blätter sind besonders zart, dünn und mild – perfekt für frische Sommersalate, als knackige Unterlage auf dem Teller oder im Sandwich. Anders als feste Eissalate zerfallen sie beim Anmachen leicht, deshalb erst kurz vor dem Servieren mit Dressing vermengen. Wer kräftige, dichte Köpfe zum Lagern sucht, greift eher zu Eissalat – hier zählt der frische, sofortige Genuss.
Aussaat und Pflege leicht gemacht
Säen Sie von März bis Juli direkt ins Freiland, an einen sonnigen Platz mit frischer, humusreicher Gartenerde. Die Samen keimen schon ab 10 Grad. Halten Sie den Boden gleichmäßig feucht, aber nicht nass – so wachsen die Köpfe zügig heran. Ein häufiger Fehler: zu dicht säen. Vereinzeln Sie die Pflanzen auf etwa 25 cm, damit sich volle Köpfe bilden. Unter den Samen für Salate ist diese Sorte eine der pflegeleichtesten und gehört in jede Auswahl an Samen für Obst und Gemüse.






















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