Kleines Mädesüß: die trockenheitsverträgliche Wildstaude für magere Böden
Anders als sein Verwandter am Bachufer liebt das Kleine Mädesüß (Filipendula vulgaris) trockene, kalkhaltige und magere Böden – genau dort, wo viele Stauden aufgeben. Diese heimische Wildstaude wird etwa 50 cm hoch, öffnet im Mai und Juni cremeweiße, leicht duftende Blütendolden und eignet sich perfekt für sonnige Wildblumenwiesen, Steingärten und naturnahe Beete. Ihr feines, farnartiges Laub bleibt niedrig und dicht.
Warum das Echte Mädesüß Ihren Garten belebt
Die Blüten sind stark mellifer und ziehen Bienen, Schwebfliegen und Schmetterlinge magnetisch an. Wer Insekten fördern möchte, gewinnt hier eine echte Nahrungsquelle im Frühsommer. Nach der Blüte bleiben die zierlichen Rosetten als Bodendecker erhalten.
Filipendula vulgaris richtig pflanzen und pflegen
Pflanzen Sie zwischen September und Dezember an einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Ein häufiger Fehler: zu nasser, schwerer Boden führt zu Wurzelfäule – anders als das Große Mädesüß braucht diese Art keine Dauerfeuchte. Gegossen wird nur mäßig, in der Regel reicht der natürliche Regen Deutschlands.
Ein Dauerläufer in Ihren Sträuchern und Stauden
Über die Jahre bildet das Kleine Mädesüß kleine, knollige Wurzelverdickungen, mit denen es sich langsam und kontrolliert verbreitet – ohne zu wuchern. Es wächst mäßig schnell und ist voll winterhart, sodass es problemlos im Freiland überwintert und jedes Jahr zuverlässig wiederkommt.

















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