Japanwaldgras ‘Nicolas’: das Gras, das seine Farbe mit den Jahreszeiten wechselt
Kaum ein Gras verwandelt sich so spektakulär wie das Japanwaldgras ‘Nicolas’ (Hakonechloa macra ‘Nicolas’). Im Frühling frisch grün-gelb, färbt sich das Laub im Sommer goldgelb und leuchtet im Herbst in warmen Rot- und Orangetönen. Diese kompakte Herbe du Japon wird nur etwa 30 cm hoch, wächst überhängend wie ein weicher Wasserfall und eignet sich perfekt für halbschattige bis schattige Beete, Töpfe und Terrassen. Ihr größter Vorteil: Farbe genau dort, wo andere Pflanzen aufgeben.
Warum sich das Japanwaldgras von anderen Sorten abhebt
Anders als das bekannte ‘Aureola’ zeigt ‘Nicolas’ eine deutlich intensivere Herbstfärbung mit rötlichen Nuancen. Diese Sorte aus der Gruppe der Gräser bleibt niedrig und dicht, ideal für Beetkanten. Ein häufiger Fehler: zu sonniger Standort – dann verbrennen die feinen Halme und verlieren ihre leuchtenden Töne.
So gelingt die Kultur von Hakonechloa macra ‘Nicolas’
Pflanzen Sie zwischen März und Mai oder September und Oktober in frischen, humosen und leicht sauren Boden. Der Boden sollte durchlässig, aber gleichmäßig feucht bleiben – Staunässe im Winter vermeiden. Da dieses Japanisches Gras langsam wächst, braucht es kaum Rückschnitt und breitet sich nie invasiv aus.
Herbe du Japon: vielseitig im Garten und im Topf
Ob als Bodendecker unter Gehölzen, entlang eines schattigen Weges oder als Solist im Kübel – das feine Laub bringt Bewegung und Struktur. Die bräunlichen Blütenrispen im August und September setzen dezente Akzente. Ein Tipp von Bakker: mehrere Exemplare gruppieren, um den weichen Wellen-Effekt richtig zur Geltung zu bringen.



















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