Japanisches Blutgras ‚Red Baron‘: das Gras, das im Licht brennt
Halten Sie die Halme gegen die Abendsonne und sie leuchten wie Flammen. Genau das macht das Japanische Blutgras ‚Red Baron‘ (Imperata cylindrica ‚Red Baron‘) so besonders: Seine Blätter starten grün an der Basis und färben sich nach oben tiefrot bis blutrot. Diese aufrecht wachsende Ziergras-Sorte wird nur etwa 50 cm hoch, bleibt kompakt und eignet sich perfekt für sonnige Beete, Kübel und moderne Kiesgärten. Anders als viele wuchernde Gräser breitet sie sich langsam und kontrolliert aus.
Warum das Japanische Gras seine Farbe erst richtig zeigt
Die Rotfärbung intensiviert sich im Laufe der Saison: Im Frühjahr noch zart rötlich, erreicht ‚Red Baron‘ im Hoch- und Spätsommer sein leuchtendstes Rot. Je mehr Sonne, desto kräftiger die Farbe. Ein halbschattiger Platz macht die Halme dagegen blasser. Pflanzen Sie es deshalb an einen vollsonnigen Standort, gern erhöht, damit das Licht durch die Blätter scheint.
So gelingt Imperata cylindrica ‚Red Baron‘ im deutschen Garten
Dieses Gras liebt durchlässigen, frischen bis leicht feuchten Boden, gern sandig. Staunässe im Winter ist der häufigste Fehler und sollte unbedingt vermieden werden. Mit einer Frosthärte bis etwa -11 °C ist ‚Red Baron‘ in milderen Regionen winterhart, in rauen Lagen schützen Sie den Wurzelbereich mit einer Laub- oder Mulchschicht. Im Kübel überwintern Sie es am besten geschützt an einer Hauswand.
Kombinieren wie ein Profi
Das langsame Wachstum macht dieses Ziergras zum idealen Partner in Beeten. In der Rubrik Gräser wirkt es als roter Kontrast zu blaugrünen Sorten besonders edel. Kombiniert mit Sträucher und Stauden in Silber oder Gelb entsteht ein spannendes Farbspiel. Schneiden Sie die Halme erst im späten Frühjahr zurück, so schützen die alten Blätter den Wurzelstock über den Winter.


























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