Japanischer Liguster: die immergrüne Hecke mit rundem, glänzendem Blatt
Anders als die klassischen Ligusterarten behält der Japanische Liguster (Ligustrum japonicum ‚rotundifolium‘) auch im deutschen Winter sein sattgrünes Laub. Seine ungewöhnlich runden, dicken und stark glänzenden Blätter machen ihn sofort erkennbar. Dieser buschig wachsende Strauch wird rund 150 cm hoch und eignet sich ideal als dichte, blickdichte Hecke im Halbschatten. Wer eine ruhige, kompakte Sichtschutzpflanze sucht, trifft hier eine sichere Wahl.
Warum der Japanische Liguster anders wächst
Sein langsames Wachstum ist kein Nachteil, sondern ein Vorteil: Die Hecke bleibt kompakt und muss seltener geschnitten werden als schnellwüchsige Sorten. Dadurch behält sie über Jahre ihre dichte, formstabile Silhouette. Ein zweiter Schnitt im Spätsommer genügt meist völlig.
Ligustrum japonicum ‚rotundifolium‘ im Vergleich zum Chinesischen Liguster
Im Gegensatz zum Chinesischen Liguster mit spitzen Blättern besitzt diese Sorte kurze, fast kreisrunde Blätter und wächst deutlich gedrungener. Das macht ihn besonders für kleine Gärten und Kübel interessant. Innerhalb der Gruppe Liguster – Ligustrum gilt er als die dekorativste immergrüne Variante.
Standort und Pflege für gesundes Wachstum
Am wohlsten fühlt er sich im Halbschatten auf durchlässigem, neutralem Gartenboden. Staunässe ist der häufigste Fehler: Sorgen Sie für guten Wasserabzug, dann bleibt das Laub kräftig grün. Im Sommer erscheinen kleine grünweiße, duftende Blüten, die Bienen anlocken – ideal für lebendige Heckensträucher. Winterhart bis -11 °C, mäßig gießen genügt.




















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