Herbst-Kamelie (Camellia sasanqua): Blütenpracht mitten im Herbst
Während die meisten Sträucher im Herbst ihre letzten Blätter verlieren, öffnet die Herbst-Kamelie (Camellia sasanqua) von Oktober bis Dezember ihre zart duftenden, rosafarbenen Blüten. Genau das unterscheidet sie von der bekannteren Frühjahrs-Kamelie: Sie blüht, wenn der Garten sonst kaum noch Farbe zeigt. Dieser immergrüne Strauch wird 150 bis 300 cm hoch, wächst buschig und eignet sich für Beet, Hecke oder Kübel an einem halbschattigen Platz.
Warum die Herbst-Kamelie anders blüht als die klassische Kamelie
Anders als Camellia japonica setzt die Sasanqua ihre Knospen bereits im Sommer an und blüht im Herbst. Ihre Blüten sind kleiner, aber leicht duftend – eine Seltenheit unter den Kamelien. Ihre Zweige sind zudem feiner und flexibler, wodurch sie sich sehr gut als lockere, immergrüne Kamelie in einer Hecke ziehen lässt.
Camellia sasanqua richtig pflanzen und pflegen
Diese Pflanze liebt sauren, humusreichen Boden auf Basis von Rhododendronerde und einen halbschattigen, windgeschützten Standort. In Deutschland ist ein Platz an einer nach Osten oder Norden gerichteten Hauswand ideal, da die Morgensonne im Winter empfindliche Knospen schont.
Winterhart und pflegeleicht: Camellia sasanqua für unseren Garten
Mit einer Frosthärte bis -11 °C (Zone 8a) übersteht sie milde Winter gut, in raueren Regionen schützt ein Vlies die Knospen. Sie zählt zu den beliebtesten Außenpflanzen nach Sorten für lange Blühfreude. Ein häufiger Fehler: zu kalkhaltiges Gießwasser lässt die Blätter vergilben – Regenwasser ist die beste Lösung.






















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