Haselnuss (Corylus avellana): eigene Nüsse ohne Partnerpflanze
Die Haselnuss ist einer der wenigen Nussträger, der sich selbst bestäubt – Sie brauchen also keinen zweiten Strauch, um im Herbst zu ernten. Schon im tiefsten Winter, von Februar bis März, öffnen sich die goldgelben Kätzchen und tanzen im Wind, lange bevor andere Gehölze erwachen. Der buschige Strauch wird bis zu 4 Meter hoch, gedeiht im Halbschatten und liefert ab September braune, aromatische Nüsse. Ideal als essbare Hecke oder Solitär im Naturgarten.
Warum der Haselnussbaum in fast jeden Garten passt
Dieser Baum Haselnuss wächst schnell und verzeiht viel. Er liebt frische, tiefgründige und nährstoffreiche Gartenerde, kommt aber auch mit lehmigen, drainierten Böden bestens zurecht. Mit einer Frosthärte bis -28 °C übersteht er selbst strenge deutsche Winter mühelos. Ein echter Pluspunkt: Die frühen Kätzchen sind eine der ersten Pollenquellen für Bienen im Jahr.
So gelingt Corylus avellana besonders gut
Setzen Sie den Strauch mit rund 150 cm Abstand, damit er sich buschig ausbreiten kann. Ein häufiger Fehler: zu tief pflanzen. Die Wurzelhals-Höhe sollte auf Bodenniveau bleiben. Anders als der hohe Baumhasel (Corylus colurna) bleibt diese Sorte kompakt und lässt sich alle paar Jahre auslichten, um die Nussernte zu steigern.
Noisettes récolter: von September bis Oktober
Die Nüsse reifen im Frühherbst und fallen bei Reife von selbst ab – dann ist der beste Erntezeitpunkt. In den ersten Jahren tragen junge Sträucher noch wenig, doch der Ertrag steigt Jahr für Jahr deutlich. In unserem Sortiment an Schalenobstbäumen zählt die Haselnuss zu den robustesten und dankbarsten Sorten. Ein moderater Rückschnitt hält den Strauch vital und produktiv.


































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