Hanfpalme ‘Wagnerianus’: die windfeste Palme für raue Lagen
Anders als klassische Palmen trotzt die Hanfpalme ‘Wagnerianus’ (Trachycarpus wagnerianus, auch Chamaerops wagnerianus genannt) sogar starkem Wind und eisigen Nächten bis -16 °C. Ihre kompakten, steifen Wedel bleiben selbst bei Sturm intakt, während größere Palmenblätter zerfetzen. Sie wächst langsam aufrecht auf 2–4 m Höhe, bringt sofort exotisches Flair und passt ins Beet, als Solitär oder in den Kübel auf Balkon und Terrasse.
Warum der Trachycarpus wagnerianus so robust ist
Die kleineren, dickeren Wedel dieser Palme sind ihr größter Vorteil: Sie bieten dem Wind weniger Angriffsfläche als bei der verwandten Trachycarpus fortunei. Deshalb eignet sie sich besonders für Küstenlagen, wo sie Salzwind und Böen mühelos aushält. In deutschen Wintern übersteht sie in Weinbauklima und milden Regionen den Frost gut, wenn der Boden durchlässig bleibt.
Der beste Standort für Ihre Hanfpalme
Pflanzen Sie sie an einen sonnigen bis halbschattigen Platz in tiefgründigen, frischen und gut drainierten Boden – Staunässe ist der häufigste Fehler und führt zu Wurzelfäule. In unserem Sortiment an Palmen zählt sie zu den kältetolerantesten Arten überhaupt. Im Kübel überwintern Sie sie leichter frostfrei, ein guter Wasserabzug bleibt aber Pflicht.
Langsam, aber dauerhaft schön
Diese Palme wächst bewusst langsam, dafür bildet sie mit den Jahren einen faserigen, standfesten Stamm. Ältere Pflanzen tragen im Sommer gelbe Blütenstände. Ein Tipp aus der Praxis: Alte, braune Wedel erst im Frühjahr entfernen – sie schützen das Herz im Winter. Bei den Außenpflanzen nach Sorten gehört diese schnittverträgliche Bakker-Palme zu den unkompliziertesten Exoten.





















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