Grasnelke ‚Alba‘ – das weiße Blütenkissen für sonnige Beetränder
Kaum eine Staude trotzt Salz, Wind und Trockenheit so gelassen wie die Grasnelke ‚Alba‘ (Armeria maritima alba). Diese Sorte bildet dichte, immergrüne Graspolster und schmückt sie ab Mai mit reinweißen Blütenkugeln auf schlanken Stielen. Sie wird nur rund 20 cm hoch, eignet sich perfekt als Beeteinfassung und bringt kühles Weiß dorthin, wo andere Pflanzen längst kapitulieren – auf trockenen, kargen und sandigen Böden.
Warum die weiße Armeria alba anders ist als die rosa Grasnelke
Die klassische Grasnelke blüht rosa – ‚Alba‘ setzt bewusst auf reines Weiß, das jede Farbkombination im Beet beruhigt und selbst an grellen Sommertagen elegant wirkt. Ein oft übersehenes Detail: Nach der Hauptblüte lohnt ein Rückschnitt der verwelkten Stiele, denn so schiebt die Pflanze im Spätsommer häufig eine zweite, kleinere Blüte nach.
So gelingt das Gazon d’Espagne mühelos im deutschen Garten
Setzen Sie das auch als Spanisches Gras bekannte Polster an einen vollsonnigen Platz mit durchlässigem, eher magerem Boden – Sand oder Kies sind ideal. Der häufigste Fehler ist zu viel Nässe: Staunässe im Winter mag die Grasnelke gar nicht. Mit einer Winterhärte bis -19 °C (Zone 6b) übersteht sie deutsche Winter problemlos und bleibt dank ihres immergrünen Laubs auch in der kalten Jahreszeit attraktiv.
Vielseitig einsetzbar wie kaum eine andere unter den Stauden
Ob als schmale Bordüre entlang des Weges, als Lückenfüller im Steingarten oder als pflegeleichter weißer Bodendecker – die langsam wachsende Grasnelke ‚Alba‘ bleibt kompakt und wuchert nie. In küstennahen Gärten ist sie unschlagbar: Sie steckt Salzsprühnebel und Wind locker weg. Ein Tipp von Bakker: In größeren Gruppen gepflanzt entsteht ein durchgehendes weißes Blütenmeer.


























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