Ginkgo biloba ‚Blagon‘: die schlanke Säulenform für kleine Gärten
Anders als der breit ausladende Wild-Ginkgo wächst der Ginkgo biloba ‚Blagon‘ streng säulenförmig nach oben. Diese französische Selektion bleibt schmal und erreicht mit der Zeit rund 8 Meter Höhe bei geringer Breite. Genau das macht ihn zum idealen Baum für schmale Vorgärten, enge Stellen oder als lebende Säule neben der Terrasse. Sein größter Trumpf: die fächerförmigen Blätter, die sich im Herbst in ein leuchtendes, goldgelbes Feuerwerk verwandeln.
Warum der ‚Blagon‘ unter den Bäumen so besonders ist
Der Ginkgo ist ein lebendes Fossil, seit über 200 Millionen Jahren nahezu unverändert. Die Sorte ‚Blagon‘ verdankt ihre kompakte Säulenform einer gezielten Auslese und ist damit deutlich platzsparender als die klassische Art. Er ist extrem robust gegenüber Abgasen, Krankheiten und Schädlingen – perfekt für Stadtgärten.
Der Fächerblattbaum richtig pflanzen und pflegen
Setzen Sie den Fächerblattbaum an einen sonnigen Platz in durchlässige, tiefgründige Gartenerde. Er verträgt sandige wie lehmige Böden und übersteht deutsche Winter problemlos bis -22 °C. Ein häufiger Fehler: zu viel gießen. Der Ginkgo mag frischen, aber nie staunassen Boden, mäßiges Wässern genügt.
Ein Wuchs, der sich lohnt zu erwarten
Der Ginkgo biloba ‚Blagon‘ wächst langsam, was ein Vorteil ist: Er bleibt lange in Form und muss kaum geschnitten werden. Im ersten Jahr etabliert er sein Wurzelwerk, danach gewinnt er stetig an Höhe und Charakter. Neben klassischen Sträuchern und Stauden setzt er einen vertikalen Akzent und bleibt über Jahrzehnte ein Schmuckstück im Garten.

























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