Frangipani (Plumeria alba): die Tempelblume mit dem betörenden Duft
Wenige Zimmerpflanzen verströmen einen so intensiven, an Jasmin und Zitrus erinnernden Abendduft wie der Frangipani (Plumeria alba). Diese als Tempelblume bekannte Pflanze bildet wachsartige weiß-gelbe Blüten auf dicken, sukkulentenartigen Zweigen. In Deutschland wird sie als Kübelpflanze bis etwa 2 m hoch, an einem vollsonnigen Platz am Südfenster. Ihr ausladender, skulpturaler Wuchs macht sie zu einem echten Blickfang.
Warum der Frangipani so eine besondere Zimmerpflanze ist
Anders als viele blühende Zimmerpflanzen wirft der Frangipani im Winter oft seine Blätter ab und macht eine Ruhepause – das ist völlig normal und kein Fehler in der Pflege. Sein dicker Stamm speichert Wasser, deshalb verzeiht er auch mal eine vergessene Gießrunde. Der Duft entfaltet sich vor allem abends, um Bestäuber anzulocken.
Der richtige Standort für Plumeria alba
Plumeria alba liebt volle Sonne: Je heller der Platz, desto mehr Blüten. Ein Südbalkon oder eine geschützte Terrasse ab 15 °C sind im Sommer ideal. Verwenden Sie durchlässige, sandige Erde im Kübel, damit keine Staunässe entsteht – die häufigste Ursache für Wurzelfäule bei dieser Pflanze.
Frangipani überwintern in Deutschland
Da der Frangipani nur bis 0 °C winterhart ist, muss er frostfrei überwintern. Stellen Sie ihn ab Oktober hell und kühl bei 10–15 °C und gießen Sie kaum. Als Frangipani – Plumeria gehört er zu den anspruchsvolleren, aber lohnenden blühende Zimmerpflanzen für sonnenverwöhnte Standorte.































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