Fiederpolster (Leptinella squalida): der begehbare Bodendecker für lückenlose Flächen
Anders als klassische Bodendecker verträgt das Fiederpolster leichte Tritte, ohne kahle Stellen zu bilden. Diese kriechende Staude, botanisch Leptinella squalida und früher als Cotula squalida bekannt, bildet einen dichten, farnartigen Teppich von nur 10 cm Höhe. Ihr gefiedertes, bronzegrünes Laub bleibt das ganze Jahr sichtbar und eignet sich ideal für Trittsteinfugen, Wegränder und Steingärten im Halbschatten. Sie schließt Lücken schnell und dauerhaft.
Warum Leptinella squalida schneller wächst als andere Bodendecker
Das Fiederpolster wächst rasch und über kurze Ausläufer, sodass eine kahle Fläche schon in einer Saison begrünt ist. Genau das unterscheidet es von langsameren PolsterStauden: Sie warten nicht jahrelang auf einen geschlossenen Teppich, sondern sehen das Ergebnis fast sofort.
Das Fiederpolster als trittfester Fugenfüller
Zwischen Trittsteinen und Terrassenplatten spielt das Fiederpolster seine große Stärke aus: Es ist trittfest und regeneriert sich nach leichter Belastung selbst. Als Bodendecker ersetzt es lästiges Unkrautjäten in den Fugen. Für einen begehbaren, immergrünen Teppich pflanzen Sie mehrere Exemplare im Abstand von etwa 20 cm.
Standort, Pflege und der häufigste Fehler
Das Fiederpolster mag es feucht: Trockenheit ist der häufigste Fehler und lässt das Laub schnell braun werden. In deutschen Gärten mit halbschattiger Lage gedeiht es fast von allein, braucht bei Hitze aber regelmäßige Wassergaben. Bei uns finden Sie es unter den passenden Stauden für schattige Bereiche. Die Winterhärte reicht bis etwa -8 °C (Zone 8b), in raueren Regionen schützen Sie es mit etwas Laub. So bleibt dieser Liebling aus dem Sortiment Sträucher und Stauden viele Jahre schön.






















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