Feldsalat ‘Coquille de Louviers’: zarte Blätter für Herbst und Winter
Sie ernten kleine, löffelförmige Blattrosetten mit mildem, nussigem Geschmack, von März bis Juni und ab Herbst frisch aus dem Beet. Diese alte französische Sorte ist besonders winterhart und liefert genau dann Salat, wenn im Garten sonst wenig wächst. Kaum eine Sorte trotzt Kälte so zuverlässig.
Was den Feldsalat ‘Coquille de Louviers’ so besonders macht
Die dunkelgrünen, gewölbten Blätter sind dicker und aromatischer als bei modernen Zuchtsorten. Ihr Name „Coquille“ (Muschel) verweist auf die charakteristisch gebogene Blattform. Im Gegensatz zu vielen Sommersorten schießt diese Mâche bei Kälte kaum – ein echter Vorteil für die späte Aussaat.
Aussaat und Ernte von Valerianella locusta im deutschen Klima
Säen Sie von August bis Oktober für die Winterernte oder im März und April für das Frühjahr. Der Boden sollte frisch und durchlässig sein, der Standort sonnig bis halbschattig. Die Keimung gelingt bei 8 bis 15 °C zuverlässig – höhere Temperaturen hemmen sie sogar. Diese robuste Sorte übersteht leichte Fröste problemlos.
So genießen Sie Ihre Mâche in der Küche
Die festen Blätter behalten auch in der Schüssel ihren Biss und werden nicht schnell schlapp. Sie passen wunderbar zu Nüssen, roter Bete, Feta oder einem Speck-Dressing. Wer würzige Wintersalate liebt, wird diese Sorte schätzen. Erntetipp: schneiden Sie die Rosetten am Wurzelhals ab, dann bleiben die Blätter länger frisch. Diese Samen für Salate lohnen sich für jeden, der auch im Winter Frisches ernten möchte.




















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