Feige ‚Rouge de Bordeaux‘: die dunkle Feige mit tiefviolettem Fruchtfleisch
Ihre fast schwarzviolette Schale und das leuchtend rote, honigsüße Innere machen die Feige ‚Rouge de Bordeaux‘ (Ficus carica Rouge de Bordeaux) zu einer der geschmacksintensivsten Feigen überhaupt. Dieser sommergrüne Feigenbaum wird ausgewachsen bis zu 5 m hoch, liefert ab Juli aromatische Früchte und eignet sich für Terrasse, sonnige Hauswand oder Kübel. Anders als grüne Sorten wie die ‚Ronde de Bordeaux‘ überzeugt sie durch ein dunkleres, intensiveres Fruchtfleisch und eine sehr späte, reiche Ernte.
Warum die Feige ‚Rouge de Bordeaux‘ so besonders ist
Diese Sorte ist selbstfruchtend, Sie brauchen also keinen zweiten Baum für eine volle Ernte. Ein großer Vorteil: Sie trägt Früchte an den einjährigen Trieben, das heißt bereits junge Pflanzen liefern nach kurzer Zeit ihre ersten süßen Feigen. Mit einer Winterhärte bis -14 °C (Zone 7b) übersteht sie milde deutsche Winter im Freien, an einer geschützten Südwand.
Damit sie zuverlässig reift, sollten Sie folgende Punkte beachten:
Der Ficus carica Rouge de Bordeaux im Kübel und Garten
Die Feige gedeiht wunderbar in großen Kübeln, ideal für Balkon und Terrasse in Regionen mit strengeren Wintern. Im Garten fügt sie sich schön zwischen andere Feigenbäume und mediterrane Fruchtbäume ein. Ein häufiger Fehler: zu viel Dünger fördert Blätter statt Früchte, halten Sie sich also zurück.
Pflege und Ernte des Feigenbaums
Die ‚Rouge de Bordeaux‘ braucht kaum Pflege. Ein leichter Rückschnitt im Frühjahr fördert kräftige Fruchttriebe. In kalten Wintern schützen Sie junge Bäume mit Vlies. Geerntet wird von Juli bis September, wenn die Früchte weich sind und leicht herabhängen, dann sind sie am süßesten.




















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